Li Edekoort trend research January 2018 in Munich

Since 22 years, Mrs. Li Edelkoort is my role model around trend research and it therefore, it´s such a great honour to have her in town. On 31th of January, she gives an exclusive private lecture on Fashion Trends, colours, activewear and Home & Lifestyle for Autumn-winter 19-20.
http://edelkoort.ch/

 

li edelkoort

Li Edelkoort https://www.munichfabricstart.com/trendpublications.html

 

„Das Comeback von Braun ist eher ein Problem von Schwarz“

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article165982475/Das-Comeback-von-Braun-ist-eher-ein-Problem-von-Schwarz.html

ENLIGHTENMENT, INDIAN SUMMER, ACTIVEWEAR & SPIRITUAL HOUSE
FALL/WINTER 19/20 PRIVATE LECTURE
Wednesday, 31 January 2018, 2.30pm – 6.00pm
BMW Welt, Munich

https://www.bmw-welt.com/en.html
BMW WELT.

Building opening hours:
Monday to Saturday: 07.30am – 12.00 midnight
Sunday: 09.00am – 12.00 midnight

Exhibition guidance:
Monday to Sunday: 09.00am – 6.00pm

 

Hier ist ein Zitat von ihr aus der Welt:

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article165982475/Das-Comeback-von-Braun-ist-eher-ein-Problem-von-Schwarz.html

 

An abundant offer kills the demand

„Edelkoort: An dem übermäßigen Angebot, das das Verlangen tötet. Es ist, als wenn man in den Supermarkt geht, um Joghurt zu kaufen, und sich vor lauter Auswahl nicht entscheiden kann. Am Ende verlässt man den Laden aus Frust mit einen anderen Produkt. Dieser Gedanke liegt auch meinem „Anti-Fashion-Manifest“ zugrunde. Der Auslöser dafür war, dass ich bei Barney’s in New York die Unterhaltung von drei offensichtlich wohlhabenden Frauen überhörte, die gerade das Kaufhaus durch die Drehtür verließen. Sie sagten: „Hier gibt es nichts!“ Und das, obwohl sie wahrscheinlich gerade 15.000 Outfits überschlagen hatten.

Edelkoort: Insgesamt ist es ein evolutionärer Prozess, denn für die großen Konzerne ist es unmöglich, das Ruder schnell herumzureißen. Ich glaube, es wird ungefähr 30 Jahre dauern, bis sich ein neues System durchgesetzt hat, aber es wird passieren.

ICONIST: Wie sagt man eigentlich Trends voraus?

Edelkoort: Als Erstes kommt die Intuition. Sie ist als Leitbild sehr wichtig. Danach kommt die Recherche, um das Gespürte zu untermauern.

 

 

 

Edelkoort: Früher spürte man einen Trend auf, ein Jahr später fand er den Weg meist in das gehobene Modesegment. Von dort aus dauerte es dann bis zu fünf Jahre, bis er Schritt für Schritt im Massenmarkt angekommen war. Heute geht alles schneller, weil Informationen sofort verfügbar sind. Dennoch ist eine gewisse Inkubationszeit immer noch wichtig. Das ist auch das Problem, wenn es um die neue Verkaufsform, direkt von Laufsteg weg, geht. Man muss dem Publikum Zeit geben, sich geschmacklich an etwas zu gewöhnen. Wenn etwas neu ist, findet man es zuerst seltsam, dann findet man es interessant, und erst dann kommt die Neugierde, es selbst auszuprobieren.

ICONIST: Was kann uns unsere Art, uns zu kleiden, über die Gesellschaft, in der wir leben, sagen?

Edelkoort: Lange Zeit war es so, dass man aus der Mode ablesen konnte, ob es in einer Gesellschaft gerade bergauf oder bergab geht. Wenn mit künstlerischer Abstraktion gearbeitet wurde, fand zum Beispiel in der Regel ein wirtschaftlicher Aufschwung statt. Heute ist es komplexer. Derzeit befinden wir uns in einer Phase, wo die Leute gerne in Teams arbeiten, sich kooperativ verhalten und miteinander vernetzt sind. Das reflektiert sich allerdings weniger in der Mode. Der Trend zum Collagieren und Recyceln sagt schon mehr aus. Alte Sachen werden zu einer neuen Vision zusammengefügt. Auf fast schon surrealistische Art und Weise finden Dinge zueinander, die eigentlich nicht zusammengehören. Das passt wiederum zur aktuellen globalen Schizophrenie.“ Zitat aus der Welt – Quelle: welt.de

 

 

Anti-Manifesto

Anti-Fashion: A Manifesto for the Next Decade | Li Edelkoort | #BoFVOICES

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Web: www.businessoffashion.com

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We move from fashion to clothes.

We should educate in teams. Learn people to do industrial design.

24600 students graduate in USA every year and are frustated,